Kammermusik-Akademie-Fränkische-Musiktage
In ihrer mittlerweile über 30-jährigen Tradition als „Festival der Jungen“ sind die Fränkischen Musiktage Alzenau zu einem der bedeutenden Podien für junge Künstler geworden. Solisten der ersten Garde, wie Helene Grimaude, Isabelle von Keulen, Julia Fischer oder Christoph Prégardien haben hier in jungen Jahren erste Erfolge gefeiert.
2003 wurde die Kammermusik- und Orchester-Akademie-Fränkische-Musiktage eingerichtet, die es ausgewählten jungen Musikern ermöglicht, zusammen mit prominenten Solisten zu konzertieren. Zwei Kammermusikprojekte stehen in diesem Jahr zur Auswahl. Junge Musiker sind herzlich eingeladen, sich hierfür zu bewerben. Die Dozenten – renommierte Solisten – leiten nicht nur die Einstudierung der Programme, sondern musizieren auch in den Konzerten mit.
Projekt I:
Prof. Peter Buck musiziert mit jungen Solisten
Termine:
Dienstag, 26., bis Donnerstag, 28.10., Proben
Freitag, 29.10., Generalprobe und Konzert I, Kleinheubach
Samstag, 30.10., Konzert II, Burg Alzenau
Sonntag, 31.10., Konzert III, Burg Alzenau
Teilnehmerplätze:
4 Violinen, 2 Violen, 1 Violoncello, 3 Klaviere
Programm:
Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44
Frank Martin: Klavierquintett
Antonín Dvorák: Klavierquartett Es-Dur op. 87
Dozent:
Prof. Peter Buck war bis 1967 Solocellist des Württembergischen Kammerorchesters. Er wurde durch zahlreiche solistische Auftritte bekannt. Als Gründungsmitglied im Melos-Quartett begann 1965 eine beispiellose künstlerische Tätigkeit auf allen Konzertpodien der Welt. Seit 1980 ist Peter Buck Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. 1993 war er Mitbegründer des internationalen Klassikfestivals „Oberstdorfer Musiksommer – Meisterkurse und Konzerte“ und ist seither dessen künstlerischer Leiter.
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Projekt II:
Prof. Hubert Buchberger musiziert mit jungen Solisten
Termine:
Dienstag, 2., bis Donnerstag, 4.11., Proben
Freitag 5.11., Generalprobe und Konzert I, Steinau an der Str.
Samstag 6.11., Konzert II, Karben
Sonntag 7.11., Konzert III, Schlösschen Alzenau
Montag 8.11., Konzert VI, Offenbach
Teilnehmerplätze:
3 Violinen, 4 Violen, 2 Violoncelli
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett Nr. 4 g-Moll KV 516
Anton Bruckner: Streichquintett F-Dur WAB 112
Dozent:
Der Frankfurter Dirigent, Kammermusiker, Hochschullehrer und Violinist Prof. Hubert Buchberger studierte an der Frankfurter Musikhochschule bei Heinz Stanske und Günther Weigmann Violine und Kammermusik. Bereits während seines Studiums, im Jahre 1974, gründete er das Buchberger-Quartett, das nach Wettbewerbserfolgen eine rege Konzert- und Aufnahmetätigkeit im In- und Ausland entfaltete. 1977 erhielt Hubert Buchberger einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, 1985 wurde er zum Honorarprofessor ernannt und 1988 zum hauptamtlichen Professor für Kammermusik berufen. Seit 1974 leitet er das Offenbacher Kammerorchester und seit 1990 die aus ausgewählten Studierenden der Frankfurter Hochschule bestehende Sinfonietta Frankfurt. Nach einigen Gastdirigaten wählte ihn das Collegium Musicum Aschaffenburg 2005 zu seinem Chefdirigenten. Weiterhin ist er seit 2002 „Ständiger Dirigent“ des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen.
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