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Mittwoch, 31.10.2007, 20 Uhr,
Schlösschen Alzenau-Michelbach
Im Rahmen des 16. Internationalen Chor Forums
Literaturkonzert II
Péter Esterházy liest aus seinem Roman „Harmonia Caelestis“
(Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2004)
Werke von J. Haydn, Pál Esterházy und Franz Schubert
Esterházy-Ensemble Wien
Andras Bolyki, (Viola)
Michael Brüssing (Baryton)
Maria Andrásfálvy-Brüssing (Violoncello)
Vocalsolisten Frankfurt
N.N., Sopran
Regina Wahl, Alt
Matthias Heil, Tenor
Sascha Glintenkamp, Bass
Fritz Walther, Orgelpositiv/Klavier
Eintritt: VVK 20,00 (erm. 10,00),
AK 22,00 (erm. 12,00) EUR |
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„Harmonia Caelestis ist … der gelungenste europäische Roman nach dem zweiten Weltkrieg. Tut mir leid, Herr Grass, die „Blechtrommel“ setze ich erst auf Platz 3“. Dieser Kommentar Christian Oelemanns ist nur eine der überschwänglichen Reaktionen der Literaturkritik auf Péter Esterházys wild-surreales Werk.
„Der Ernst ist keine Heimat für mich, deshalb möchte ich weiterhin dem europäischen Unernst die Ehre erweisen.“, beschreibt Péter Esterházy selbst seinen Standort.
Er entstammt der über Jahrhunderte im burgenländischen Eisenstadt ansässigen Fürstendynastie der Esterházy, die zur Entwicklung der abendländischen Musik bedeutende Beiträge geleistet haben.
Pál Esterházy (1635 – 1715) – aufgrund besonderer Treue vom Kaiser in den Fürstenstand erhoben – war auch ein geachteter Komponist. Sein Hauptwerk „Harmonia Caelestis“, eine Sammlung geistlicher Kompositionen, liefert Péter Esterházy den Titel für seinen Familienroman.
Komponisten der ersten Garde durchziehen die Geschichte des Adelsgeschlechtes.
Joseph Haydn stand den überwiegenden Teil seines beruflichen Lebens in ihren Diensten, schuf dort viele seiner bedeutendsten Werke.
Beethovens Messe C-Dur op. 86 war ein Auftragswerk der Esterházys.
Franz Liszt dessen Vater als fürstlicher Gutsverwalter angestellt war verdankt seine Karriere nicht unwesentlich esterházyscher Förderung.
Franz Schubert war mehrmals Gast auf Schloss Zseliz und Klavierlehrer der jungen Gräfinnen Marie und Caroline, in die er sich unsterblich verliebte.
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Péter Esterházy |
Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schriftsteller Péter Esterházy entstammt der über Jahrhunderte im burgenländischen Eisenstadt ansässigen gleichnamigen Fürstendynastie, die zur Entwicklung der abendländischen Musik bedeutende Beiträge geleistet hat. Sein Urahn Pál (1635–1715) war auch ein geachteter Komponist. Dessen Hauptwerk „Harmonia Caelestis“, eine Sammlung geistlicher Kompositionen, liefert Péter Esterházy den Titel für seinen Familienroman (Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2004). Namen berühmter Komponisten, wie Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt und Franz Schubert durchziehen die bewegte Geschichte der Esterházys. |
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Die Vocalsolisten Frankfurt sind ein Ensemble von professionell ausgebildeten Sängern, die auch als Opern- und Konzertsänger tätig sind. Mehrstimmige Vokalmusik des 17. bis 20. Jahrhunderts, die durch ihre Struktur das Zusammenwirken mehrerer Solisten fordert, bildet den wesentlichen Arbeitsbereich der Gruppe. |
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Im Mittelpunkt der Arbeit des Esterházy-Ensemble Wien steht die Gesamtaufnahme der Baryton-Trios von Joseph Haydn, die im Auftrag seines Dienstherrn Fürst Nikolaus Esterhazy entstand, der selbst begeisterter Barytonspieler war. Im Rahmen der renommierten „Haydn Festspiele Eisenstadt“ findet dieses ehrgeizige über mehrere Jahre angelegte Projekt mit zahlreichen Konzerten statt.
Die hochrangige Musik für das Baryton (Viola di bordone), ein der Viola da Gamba verwandtes Instrument, stammt fast ausnahmslos aus der Feder Joseph Haydns.
Die Mitglieder des Ensembles Andras Bolyki (Viola), Michael Brüssing (Baryton) und Maria Andrásfálvy-Brüssing (Violoncello) haben an den Musikakademien von Wien und Budapest studiert und gehen seither als Kammermusiker einer umfangreichen Konzert- und Lehrtätigkeit nach. |
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