Sunday
24
.
10
.
2021
 – 
5:00 pm
 Uhr
St. Laurentius Alzenau-Michelbach
Vorverkauf: 
22,00
 (ermäßigt 
11,00
)
Abendkasse: 
24,00
 (ermäßigt 
12,00
)

DIALOGUE MUSICALE

Süddeutscher Kammerchor und Preisträger des Internationalen ARD-Musikwettbewerbs

Stephan Adam:
For the Trumpet shall sound
Concertino nach Händels gleichnamiger Arie
aus dem Oratorium Messias
für Trompete solo und Chor zu acht Stimmen a cappella

Wilfried Hiller:
Movements for a big cat
für Oboe und Fagott

Egil Hovland:
Agnus Dei op. 167
Concertino für Fagott solo und Chor
zu acht Stimmen a cappella

Vic Nees:
Concerto per la Beata Vergine
für Oboe solo und Chor a cappella

Kompositionen für Instrumentalsolist und Chor haben sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der etablierten Konzerttradition Soloinstrument und Orchester entwickelt. Besonderen klanglichen Reiz zeigt das direkte Gegenüber von Wort und Ton, insbesondere wenn hierbei Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, des weltweit bedeutendsten Klassik-Wettbewerbs, zu erleben sind.  


Theo Plath, Fagott
Célestin Guérin, Trompete
Juliana Koch, Oboe

Süddeutscher Kammerchor

Gerhard Jenemann, Leitung

Besetzung

Der Süddeutsche Kammerchor ist eines der renommierten Vokalensembles Bayerns, es besteht in seinem Kern aus jungen professionellen Sängern, die auch solistisch tätig sind. Der Chor musiziert in verschiedenen Besetzungsgrößen, die der Struktur der jeweiligen Kompositionen angepasst werden. Der Chor wird von Gerhard Jenemann geleitet, der als Dozent für Chor und Chorleitung am Richard-Strauss-Konservatorium und der Hochschule für Musik und Theater München tätig war.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unterrichtete Gerhard Jenemann viele Jahre als Dozent für Chorleitung, zuletzt an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine vielfältige künstlerische Tätigkeit, insbesondere als Leiter des Süddeutschen Kammerchores, führte zur Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie dem Münchner Kammerorchester, den Prager Sinfonikern und dem Freiburger Barockorchester. CD-Veröffentlichungen u. a. mit Festival Strings Luzern, Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm und Concerto Köln sind bei Sony Classical, Bayer Records und Carus erschienen.

Juliana Koch ist Solo-Oboistin des London Symphony Orchestra (Chefdirigent Sir Simon Rattle) und Preisträgerin des ARD Wettbewerbs 2017. Seit September 2018 unterrichtet sie außerdem als Professor of Oboe am Royal College of Music in London. Ihr Debüt in der Berliner Philharmonie feierte Juliana 2019 mit dem Oboenkonzert Richard Strauss’, begleitet vom Deutschen-Symphonie-Orchester Berlin. Weitere Soloauftritte führten sie u.a. zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, Tapiola Sinfonietta, dem Estonian National Orchestra und dem Hungarian National Philharmonic Orchestra. Juliana ist als aktive Kammermusikerin weltweit auf bekannten Festivals zu Gast, wie beispielsweise Musica Vivas Huntington Estate Music Festival in Australien, dem Lucerne Festival oder dem Bachfest Leipzig. Recital-Auftritte führten sie in die Konzerthalle Bamberg, den NDR Hannover und den Deutschlandfunk Köln. Bei Nichtvergabe des ersten Preises gewann Juliana beim ARD Wettbewerb 2017 den zweiten Preis, sowie den Publikumspreis und wurde darüber hinaus mit dem Osnabrücker Musikpreis ausgezeichnet. Nach Ihrem Studium war Juliana zunächst als Solo-Oboistin beim Royal Danish Orchestra an der Königlichen Oper in Kopenhagen und in der Filarmonica della Scala am Teatro alla Scala in Mailand engagiert, bevor sie 2018 Mitglied des London Symphony Orchestra wurde. Als Solo-Oboistin ist Juliana weltweit zu Gast bei den renommiertesten Orchestern, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philadelphia Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, oder dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Sie hat mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit zusammengearbeitet, wie Sir Simon Rattle, Bernhard Haitink, Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Pierre Boulez (+), Yannick Nézet-Séguin, Zubin Mehta, Esa-Pekka Salonen, John Elliot Gardiner, Antonio Pappano und Valery Gergiev. Juliana studierte bei François Leleux in München und bei Fabian Menzel in Frankfurt. Zusätzlich arbeitete sie mit Jacques Tys in Paris. In ihrer Zeit in München studierte sie darüber hinaus Barockoboe bei Saskia Fikentscher. Juliana spielt eine Marigaux M2 Oboe.

Als Preisträger des Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2019 und Solofagottist des hr-Sinfonieorchester Frankfurt gehört Theo Plath zu den gefragtesten Fagottisten seiner Generation. 2020 erschien seine Debüt-CD mit Fagottkonzerten von Weber, Jolivet, Bitsch und Crusell, aufgenommen mit der Deutschen Radiophilharmonie unter Leo McFall, im Mai 2021 folgt gemeinsam mit dem Pianisten Aris Alexander Blettenberg seine zweite CD “lost times” mit Werken für Fagott und Klavier. Als Solist tritt Theo Plath unter anderem mit dem Münchner Kammerorchester und dem hr-Sinfonieorchester auf und ist in Sälen wie dem Konzerthaus Dortmund und der Elbphilharmonie Hamburg zu hören. Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast internationaler Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival oder den „Spannungen“ in Heimbach, wo er mit Künstlern wie Vilde Frang, Christian Tetzlaff, Maximilian Hornung und Lars Vogt zusammenarbeitet; zudem ist er Mitglied des Monet Bläserquintetts. Theo Plath studierte bei Prof. Dag Jensen an der Musikhochschule München, weitere wichtige Impulse erhielt er von Prof. Sergio Azzolini und Prof. Nikolaus Maler. Für sein Spiel wurde er neben einem dritten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD bei zahlreichen Wettbewerben wie dem Aeolus-Wettbewerb und dem Deutschen Musikwettbewerb 2018 mit ersten Preisen ausgezeichnet. Regelmäßig gibt er im Rahmen der Initiative „Rhapsody in School“ seine Begeisterung für klassische Musik an Kinder und Jugendliche weiter.

ed

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