Friday
15
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10
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2021
 – 
8:00 pm
 Uhr
Kulturforum Alzenau
Vorverkauf: 
22,00
 (ermäßigt 
11,00
)
Abendkasse: 
24,00
 (ermäßigt 
12,00
)

Eröffnung

zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin und Ludwig van Beethoven – BTHVN2020

Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre zu Goethes „Egmont“ op.84, Transkription J. Müller-Wieland

Igor Strawinsky:
Pastorale

Darius Milhaud:
Petite Symphonie op. 49 „Pastorale“

Alfred Brendel:
„Goethe und Beethoven“

Ludwig van Beethoven:
„Pastorale“ – Sinfonie Nr. 6, F-Dur, op. 68 Fassung für Vokal- und Kammerensemble auf Texte von Friedrich Hölderlin von M. G. Fischer und G. Müller-Hornbach

„So ist die ganze Natur nothwendig eine Wirkung der höchsten Weisheit.“ 

Beethovens Tagebuchnotiz zeigt die Neuorientierung seiner Zeit im Mensch-Natur-Verhältnis. Nicht allein sinnliche Botschaft vermittelt die Natur, sondern insbesondere Einsichten in Grundlagen und Prinzipien des Lebens müssen Kunst und Wissenschaft aus ihr gewinnen. Johann Wolfgang Goethe ist sicher der prominenteste Protagonist dieser Zielsetzung, die angesichts unserer derzeit zunehmend defizitären Verfassung der Welt aktueller kaum sein könnte. Anlässlich Igor Strawinskys 50. Todestag, erklingen zur Eröffnung der Fränkischen Musiktage Pastoral-Kompositionen des 20. Jahrhunderts in Gegenüberstellung zu einer vokal-instrumentalen Neuinterpretation von Beethovens berühmter Symphonie F-Dur op. 68. 


Vocalsolisten Frankfurt
Franziska Hölscher, Violine und
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2021 

Joanna Ruseva, Violine
Lotus de Vries,
José Basista Junior, Viola
Syon Najman,
Violoncello
Rachel Siu
, Violoncello
Samar Hafez,
Kontrabass
Erika Macalli,
Flöte
Anja Tritschler,
Oboe / Englischhorn
Paula Breland,
Klarinette
Nana Ozaki,
Fagott
Andrea Braun,
Trompete
Andrea del Río Torres,
Posaune
Elias Fenchel,
Schlagzeug 
 

Besetzung

Die Geigerin Franziska Hölscher, 1982 in Heidelberg geboren, erhielt Ihre Ausbildung u. a. bei Ulf Hoelscher, Thomas Brandis und gewann bereits in jungen Jahren Preise bei bedeutenden internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb Prag. Sie spielte als Solistin und Kammermusikerin in so bedeutenden Festsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Concertgebouw Amsterdam. Franziska Hölscher wirkt als Künstlerische Leiterin der Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin und der Kammermusiktage Mettlach. In der Saison 2020/21 gibt sie ihr Debüt bei der Schubertiade Hohenems.

Der MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain ist ein Forum für junge Künstler der klassischen Musik, das alljährlich im Herbst die internationale Elite junger Musiker in der Rhein-Main-Region zusammenführt. In diesem Jahr werden hierzu 28 junge Musiker aus zwölf Ländern erwartet. Die Teilnehmer sind ausgewählte Preisträger und Finalisten internationaler Wettbewerbe, so des „Eurovision Young Musicians“, des „European Union of Music Competitions for Youth“ und des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“, sowie Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben oder des Deutschen Musikrates. Kammermusik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden die jungen Musiker gemeinsam mit und unter Anleitung von renommierten Solisten erarbeiten und aufführen.

Die Vocalsolisten Frankfurt sind ein Ensemble professioneller Sänger, die auch als Opern- und Konzertsänger tätig sind. Mehrstimmige Vokalmusik des 17. bis 21. Jahrhunderts, deren Struktur das Zusammenwirken mehrerer Solisten fordert, prägt die Konzerttätigkeit in zahlreichen europäischen Ländern. Die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dokumentieren zahlreiche Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen u. a. mit renommierten Orchestern wie Festival Strings Lucerne und Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm.

Yoanna Ruseva, 1998 geboren, studierte am Mozarteum in Salzburg und derzeit an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Die junge bulgarische Violinistin ist Preisträgerin vieler renommierter nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. erhielt sie kürzlich den „Grand Prix“ beim „La Musique et la Terre“ in Paris und tritt mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bulgarischen Rundfunk als Solistin auf.

Die niederländische Bratschistin Lotus de Vries studiert derzeit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Tabea Zimmermann und Florian Peelman. Regelmäßig tritt sie bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Festival auf und gastiert u.a. häufig bei der Camerata des Concertgebouworkest. Sowohl als Solistin als auch als Mitglied des Helikon Quartetts konzertiert sie in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam.

Der Bratschist José Batista Junior, in São Paulo geboren, absolvierte sein Bachelorstudium in Israel an der Universität Tel Aviv. Derzeit studiert er im Masterstudiengang bei Prof. Ingrid Zur und Kammermusik bei Prof. Angelika Merkle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er konzertiert mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra und war Teil der Orchester-Akademie des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Der belgisch-bulgarisch Cellist Syon Najman studiert an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jens Peter Maintz. Er wurde mit Preisen renommierter Wettbewerbe, wie dem 1. Preis beim „Concertino Praga“, ausgezeichnet und konzertiert regelmäßig sowohl als Solist als auch als Kammermusiker bei bekannten Festivals und Akademien in ganz Europa.

Die ägyptische Kontrabassistin Samar Hafez, geboren 1991, schloss 2014 ihr Studium am Konservatorium Kairo mit Auszeichnung ab. Bereits 2013 wurde sie als Solo-Kontrabassistin an die dortige Oper engagiert. Seit 2016 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra und setzt ihr Studium an der Barenboim-Said-Akademie Berlin fort.

Erika Macalli, 1995 in Rom geboren, studierte an den Konservatorien in Rom und in Mailand. Die erste Preisträgerin des Kuhlau Flötenwettbewerbs setzte ihre Studien u.a. bei Paolo Taballione und Andrea Oliva fort und konzertiert regelmäßig mit Klangkörpern wie Philharmonische Orchester Hagen. Seit 2019 Mitglied der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, deren Generalmusikdirektor Daniel Barenboim ist.

Anja Tritschler studiert Oboe an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Lucas Macias Navarro. Sie spielte u. a. in der Jungen Deutschen Philharmonie und als Akademistin beim Luzerner Sinfonieorchester. Aktuell ist sie Akademistin bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Die 1997 geborene Klari­nettistin Paula Breland beendete ihr Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit Auszeichnung und studiert derzeit in Lübeck. Die Stipendiatin der Stiftung Yehudi Menuhin - Live Music Now e.V. wurde mit ihrem Duo Amabile für die Saison 2022/23 in die Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen und gewann kürzlich mit ihrem Trio für zeitgenössische Musik u.a. den Deutschen Akkordeonmusikpreis.

Die 1989 im japanischen Sai­tama geborene Fagottistin Nana Ozaki studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater in München. Die ehemalige Akademistin der Berliner Philharmoniker gewann 2014 den Ersten Preis des Internationalen Józef Cieplucha Wettbewerb für Oboe und Fagott im polnischen Łódź und war in der Saison 2017/18 als Solofagottistin des Kristiansand Symphoniorkester in Norwegen engagiert.

Die Trompeterin Andrea Braun absolvierte ihren Bachelor in Zürich. Nach ihrem Masterstudium in Aarhus, Dänemark, studiert sie seit 2018 im künstlerisch-pädagogischen Master bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Sie nimmt regelmäßig an diversen nationalen und internationalen Jugendorchestern und Festivalakademien teil und war in der Spielzeit 2019/20 Praktikantin im Stadttheater Gießen.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

Andrea del Río Torres, 1992 in Spanien geboren, studierte bei Prof. Oliver Siefert und Lutz Glenewinkel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Sie konzertierte unter anderem bereits an der Frankfurter Oper, dem “Orquesta Sinfónica de Castilla y León", in Gstaad am Menuhin-Festival und dem Stadttheater Gießen. Andrea del Rio Torres beherrscht neben dem klassischen Repertoire auch das anspruchsvolle Spiel für südamerikanische Rhythmen wie Salsa.

Rachel Siu, 1997 in Australien geboren, erhielt ihren Master und Bachelor of Music an der Juilliard School in New York City. Sie trat als Solistin mit zahlreichen internationalen Orchestern, wie dem Guangzhou Symphony Orchestra oder Juilliard School Orchestra auf. Sie ist Trägerin vieler Auszeichnungen, wie der 1. Preis des VIII. David Popper International Cello Competition in Ungarn und Cellowettbewerbs 2017 der Juilliard School. Rachel arbeitet derzeit als Dozentin am Sydney Conservatorium of Music und ist Mitglied der LGT Young Soloists.

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