Friday
20
.
10
.
2017
 – 
8:00 pm
 Uhr
Rittersaal der Burg Alzenau
Vorverkauf: 
20,00
 (ermäßigt 
10,00
)
Abendkasse: 
22,00
 (ermäßigt 
12,00
)

Eröffnungskonzert: Musik Dies- und Jenseits

Franz Schubert: Aus Novalis’ „Hymnen an die Nacht“
Nachthymne – „Hinüber wall ich“ D 687

Claudio Monteverdi: Aus „L’Orfeo“ – favola in musica: 
„Possente spirto“ für Tenor und Instrumente

Franz Schubert: „Lied des Orpheus als er in die Hölle ging“ D 474

Gerhard Müller-Hornbach: „ewig und mild“ (Uraufführung)
Reflexionen für Tenor, Harfe und Streichseptett
auf ein Gedicht aus Rainer Maria Rilkes „Sonette an Orpheus“

Franz Schubert: „Gesang der Geister über den Wassern“ D 714
für Männerstimmen und tiefe Streicher

„Neue Musik aus dem Jenseits: Die Bedeutung von Orpheus für die Musikgeschichte“ – Vortrag von Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main

Kompositionen zu Orpheus, der Kraft der Musik die Grenze zur Unterwelt überwindet, und Franz Schuberts berühmte Vertonung von Goethes „Gesang der Geister über den Wassern“ führt in die Thematik des Festivals 2017 ein. Schuberts gleichermaßen aparte wie außergewöhnliche Konzeption mit acht Solisten und tiefen Streichern lässt dieses Highlight romantischer Klangsprache selten live erleben.

Im Anschluss an das Konzert ist das Publikum sehr herzlich zum „Nachklang“ ins Foyer der Burg eingeladen.

Ralf Emge, Tenor
Vocalsolisten Frankfurt

Kaamel Salah-Eldin, Violoncello
Music Campus RheinMain 2017 – Strings

Mathilde Milwidsky, Violine 
Eszter Kökény
, Violine
Karolina Errera
, Viola
Anuschka Pedano, Viola
Clara Pouvreau, Violoncello
Nicola Vock
, Kontrabass
Enea Cavallo
, Harfe

Besetzung

Melanie Wald-Fuhrmann ist Direktorin der Musik-Abteilung am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main. Sie studierte Musikwissenschaft in Deutschland und Österreich, wurde 2009 an der Universität Zürich habiltiert und hatte Professuren für Musikwissenschaft in Lübeck und Berlin inne.

Ralf Emge, 1970 in Alzenau geboren, studierte Konzert- und Operngesang sowie Instrumental- und Gesangspädagogik an den Musikhochschulen Frankfurt, Saarbrücken und Weimar. Seit 1990 konzertiert der lyrische Tenor mit namhaften Orchestern und Dirigenten im In- und Ausland.

Die Vocalsolisten Frankfurt sind ein Ensemble professioneller Sänger, die auch als Opern- und Konzertsänger tätig sind. Mehrstimmige Vokalmusik des 17. bis 21. Jahrhunderts, deren Struktur das Zusammenwirken mehrerer Solisten fordert, prägt die Konzerttätigkeit in zahlreichen europäischen Ländern. Die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern dokumentieren zahlreiche Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen u.a. mit renommierten Orchestern wie Festival Strings Lucerne und Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm.

Kaamel Salah-Eldin ist Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchester und Mitgründer und Cellist des Horus Ensemble, das sich seit 2002 auf historischen Instrumenten international präsentiert. Der in Kairo geborene Cellist ist in zahlreichen Konzerten, Radio- und TV-Aufnahmen in Europa, den USA und im Nahen Osten als Solist mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles hervorgetreten.

Die 1994 in London gebo­rene Geigerin Mathilde Milwidsky war Jungstudentin des Royal College und Studentin der Royal Academy of Music in London. Sie wurde von zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, aktuell mit dem 1. Preis des „Royal Overseas League String Competition“. Sie geht bereits einer regen Konzerttätigkeit nach und setzt ihre Ausbildung als Masterstudentin an der Hochschule für Musik und Theater in München fort.

Die ungarische Geigerin Eszter Kökény, geboren 1996, studiert derzeit an der Franz Liszt Academy of Music Budapest, wo sie bereits als 14-jährige ins Institut für besondere Talente aufgenommen wurde. Sie wurde mehrfach mit Preisen namhafter Wettbewerbe ausgezeichnet, war u.a. Gewinnerin des Internationalen „Zoltan Kodály Violin Competition Budapest“ und des Grand Prix des „10. International Balys Dvarionas Competition“ in Lettland.

Mit einem Sonderpreis des „Int. Yuri Bashmet-Wett­be­werbs Moskau“ und dem 1. Preis des „Int. Jan Rakowski Viola-Wettbewerbs“ wurde die 1993 in Moskau gebo­rene Karolina Errera bereits ausgezeichnet. Die Studen­tin der Universität der Künste Berlin konzertiert mit Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis, so auch beim Verbier Festival, bei der Kronberg Academy und der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg.

Die junge Bratschistin Anuschka Pedano studiert seit 2009 am Hellendaal Instituut – Abteilung „Young Talent“ vom Konservatorium Rotterdam in der Klasse von Julia Dinerstein. Meisterkurse u.a. bei Michael Kugel und Mikhail Zemtsov ergänzen die Ausbildung der Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe.

Die Cellistin Clara Pouvreau ist Preisträgerin des „Int. Bach-Wettbewerbs Leipzig“ und „Pablo Casals Wettbewerbs“. Ihr Studium an den Musikhochschulen Freiburg und Karlsruhe ergänzt sie derzeit um eine Ausbildung als Barockcellistin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Sie konzertierte als Solistin und Kammermusikerin u.a. mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Budapest und im Rahmen des Schleswig-Holstein Festivals.

Nicola Vock, 1986 in Frankfurt geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Neben ihrer pädagogischen und kammermusikalischen Tätigkeit spielt sie gegenwärtig im Orchester des Staatstheaters Darmstadt und im Opern- und Museumsorchester Frankfurt.

Enea Cavallo, 1989 in Fermo (Italien) geboren, schloss sein Musikstudium in Cesena mit Diplom ab. Konzerterfahrung sammelte er an den Opern Florenz und Frankfurt und als Solist beim Festival von St. Petersburg. Erste Preise gewann er bei den Harfen-Wettbewerben in Nizza 2016 und Île-de-France 2017. Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt bei Prof. Françoise Friedrich.

Tickets

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