Saturday
02
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11
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2019
 – 
8:00 pm
 Uhr
Rittersaal Burg Alzenau
Vorverkauf: 
 (ermäßigt 
)
Abendkasse: 
 (ermäßigt 
)

Nordische Romantik

Edvard Grieg:
Haugtussa – Das Kind der Berge op. 67

Liedzyklus auf Texte von Arne Garborg für Singstimme und Streicher

Johan Severin Svendsen:
Streichoktett A-Dur op. 3

„Er hat als Komponist alles, was ich nicht habe“, urteilt Edvard Grieg bewundernd über seinen Landsmann und Freund Johann Severin Svendsen, der, wie Grieg am Konservatorium Leipzig ausgebildet, zu den führenden Violin-Solisten und Dirigenten seiner Zeit gehört. Seine gleichermaßen klangvolle und virtuose Musik für Streicher stellt auch an heutige Interpreten höchste Anforderungen, weshalb Live-Aufführungen eher selten zu erleben sind.

Griegs Zyklus Haugtussa – Das Kind der Berge op. 67 gilt als bedeutendstes Werk seines umfangreichen Liedschaffens und Meilenstein der norwegischen und europäischen Musikgeschichte. Nicht die untertänige Frauengestalt Mitteleuropas tritt hier auf, sondern eine selbstbestimmte junge Hirtin, die Füchse und Bären verjagt und sich gleichfalls –  „Du sollst die wilde Liebe nicht fürchten, die sündigt und weint und vergisst“ – erotisch emanzipiert präsentiert.

Schulmatinees:
Montag, 04.11. – 10.30 und 12.00 Uhr, Rittersaal Burg Alzenau

Elizaveta Agrafenina, Sopran

Ragnhild Hemsing, Violine, und Teilnehmer des
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2019

Miriam Helms Ålien, Violine
Barbora Butvydaite, Karolina Errera, Viola
Erica Piccotti, Christoph Heesch, Violoncello

Besetzung

Ragnhild Hemsing, 1988 im norwegischen Folkloregebiet Valdres geboren, studierte in Oslo und Wien. Mit 14 Jahren debütierte sie mit dem Bergen Philharmonic Orchestra, es folgten das Trondheim Symphony Orchestra und die Osloer Philharmoniker. Seitdem konzertiert sie als Solistin mit renommierten Orchestern in ganz Europa. Ragnhild Hemsing ist Preisträgerin namhafter Wettbewerbe, geht einer regen Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin nach und leitet gemeinsam mit ihrer Schwester Eldbjørg das 2013 gegründete Hemsing Festival im norwegischen Aurdal Valdres.

Die russisch-norwegische Sopranistin Elizaveta Agrafenina studierte an der Universität Agder in Kristiansand, am Konservatorium Amsterdam und der Sibelius Akademie Helsinki. Derzeit ist sie im Young Artist Program der norwegischen Nationaloper Bergen engagiert. Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit führte sie bereits in zahlreiche Länder Europas, nach Russland und Indonesien.

Die Norwegerin Miriam Helms Ålien studierte am Barratt Due Institute of Music in Oslo, der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2016 setzt sie ihre Ausbildung an der Kronberg Academy bei Ana Chumachenco fort. 2010 wurde ihr der „Nordic Soloist Prize“ verliehen und sie wurde zu Norwegens „Musician of the Year“ gekürt. Die Geigerin konzertierte bereits als Solistin mit namhaften Klangkörpern wie dem Bergen Philharmonic, Trondheim Symphony, Norwegian Radio und Czech Philharmonic Orchestra und trat bei renommierten Veranstaltungen, so dem Bergen International Festival, Kissinger Musiksommer und Verbier Festival auf.

Barbora Butvydaite, 1996 in Litauen geboren, studiert seit 2015 an der Universität Mozarteum in Salzburg. Die Preisträgerin mehrerer Solo- und Kammermusik-Wettbewerbe ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie Liechtenstein und Mitglied des GOYA Quartetts Salzburg.

Mit einem Sonderpreis des „Int. Yuri Bashmet-Wett­be­werbs Moskau“ und dem 1. Preis des „Int. Jan Rakowski Viola-Wettbewerbs“ wurde die 1993 in Moskau gebo­rene Karolina Errera bereits ausgezeichnet. Die Studen­tin der Universität der Künste Berlin konzertiert mit Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis, so auch beim Verbier Festival, bei der Kronberg Academy und der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg.

Erica Piccotti, 1999 in Rom geboren, schloss bereits mit 14 Jahren ihr Cello-Studium mit summa cum laude am Santa Cecilia Konservatorium in Rom ab und studiert derzeit bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Neben zahlreichen nationalen Preisen gewann sie auch erste Preise beim Johannes Brahms-Wettbewerb und Antonio Janigro International Cello Competition und konzertierte als Solistin und Kammermusikerin bei renommierten Festivals.

Der Cellist Christoph Heesch, 1995 in Berlin geboren, studiert an der dortigen Universität der Künste und geht zudem einer regen künstlerischen Tätigkeit als Solist und Kammermusiker nach. Er ist mehrfacher Preisträger renommierter Wettbewerbe, so auch des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds, der ihm seit 2017 ein Violoncello des Venezianers Domenicus Montagnana aus dem 18. Jahrhundert zur Verfügung stellt.

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