Sunday
18
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11
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2018
 – 
3:30 pm
 Uhr
Wallfahrtskirche Alzenau-Kälberau
Vorverkauf: 
24,00
 (ermäßigt 
12,00
)
Abendkasse: 
26,00
 (ermäßigt 
13,00
)

Laurence Traiger: „Ode to Mandela“ (UA) und Maurice Duruflé: Requiem op. 9

Chor-Orchesterkonzert zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela und Gedenken des Kriegsendes 1918

Laurence Traiger: „Ode to Mandela“ (UA)
zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela

Maurice Duruflé: Requiem op. 9
für Solisten, Chor, Streicher und Orgel

Marie Seidler, Mezzosopran
Iain MacNeil, Bariton
Amelie Held, Orgel

Byol Kang, Violine und
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2018 – Strings

Schola Gregoriana
Franz-Peter Huber, Leitung

Stellenbosch University Chamber Choir
Martin Berger, Einstudierung

Süddeutscher Kammerchor
Gerhard Jenemann, Leitung

Ausgezeichnet durch „KulturMut“ – der Crowdfunding-Initiative von Aventis Foundation und Kulturfonds Frankfurt RheinMain.


Eine Veranstaltung von
Forum Kultur Alzenau

Besetzung

Musik hat für Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela sowohl im persönlichen Leben als auch im politischen Wirken stets eine zentrale Rolle gespielt. Die Menschen-verbindende Kraft gemeinsamen Singens und Tanzens ebenso wie Musik als Mittler seiner im christlichen Weltbild wurzelnden Friedensbotschaft. Anlässlich des 100. Geburtstags von Mandela hat der US-amerikanische Komponist Laurence Traiger im Auftrag des Festivals Vocal Art Frankfurt RheinMain Ode to Mandela, ein Werk für Sprecher, zwei Chöre, Instrumentalensemble, Percussion und Orgel geschaffen, das afrikanische und europäische Musiktraditionen mit Texten des Jubilars und Psalm 67 kombiniert. Es erklingt neben Maurice Duruflés Requiem op. 9, einer der bedeutendsten Vertonungen der Totenmesse des 20. Jahrhunderts, im Gedenken an Nelson Mandela und seine Weggefährten.

Laurence Traiger, 1956 in New York geboren, unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in München und an der Universität Mozarteum. Nach einem zweijährigen Studium an der Universität Kansas verlegte er sein Studium 1976 an die Hochschule Mozarteum in Salzburg, welches er dort mit Diplom 1980 abschloss. Weitere Studien folgten am Conservatoire national in Paris und an der Hochschule für Musik und Theater in München. Sein umfangreiches Werkverzeichnis umfasst Kammermusik, Chormusik, Orchestermusik und Filmmusik, ebenso wie Kompositionen für historische Instrumente und pädagogische Werke. Der Preisträger verschiedener Kompositionswettbewerbe erhielt bereits zahlreiche Kompositionsaufträge von renommierten Ensembles und Rundfunkchören.

Marie Seidler, 1988 geboren, schloss ihr Gesangsstudium 2015 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit dem Master ab. Zahlreiche Meisterkurse und ein Stipendium der Liedakademie des Heidelberger Frühlings ergänzen ihre Ausbildung. Sie konzertierte u. a. in Oxford sowie beim Händel Festival in London und feierte ihr Operndebüt 2012 am Theater Aachen. Seit 2015 wirkt die Finalistin des Emmerich Smola Förderpreises am Stadttheater Gießen und ist stetig in Konzerten und Liederabenden mit renommierten Künstlern und Ensembles zu erleben.

Der kanadische Bariton Iain MacNeil studierte an den Universitäten von Halifax und Toronto und debütierte an der Vancouver Opera und Canadian Opera Company. 2013 war er Mitglied des „Young Singers Projekt“ der Salzburger Festspiele und 2014 Preisträger des renommierten Emmerich Smola Wettbewerbes. Iain MacNeil ist seit der Spielzeit 2017/2018 Mitglied des Opernstudios der Oper Frankfurt und konnte hier in zahlreichen Rollen überzeugen.

Die Organistin Amelie Held gehört zur jungen Elite ihrer Zunft. Ihre Studien an der Musikhochschule Detmold und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris, setzt sie derzeit an der Musikhochschule Stuttgart fort. Amelie Held ist Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und Mitglied der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrates.

Byol Kang, 1985 in Salzburg geboren, lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Nach Studien in Rostock und Düsseldorf absolvierte sie 2013 ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Zahlreiche Meisterkurse ergänzen ihre künstlerische Ausbildung. Mit zwölf Jahren debütierte die Gewinnerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2009 und Preisträgerin zahlreicher internationaler Violinwettbewerbe in der Berliner Philharmonie mit den Berliner Symphonikern und verfolgt seither eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Seit 2016 ist Byol Kang Konzertmeisterin des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.

Der Stellenbosch University Chamber Choir gehört zu den führenden Vokalensembles seines Landes. Unter Leitung seines Gründers Martin Berger erklingen südafrikanische Folksongs und Chormusik in den neun Landessprachen, die Mandelas Botschaft von Hoffnung, Sorge und Aufbruch, Freude und Glauben in die Welt tragen.

Martin Berger, geboren 1972, studierte in Saarbrücken und Düsseldorf Kirchenmusik, Schulmusik und Germanistik sowie Dirigieren mit Schwerpunkt Chorleitung. Ab Oktober 2002 war er Domkapellmeister am Würzburger Kiliansdom und Professor für Chorpädagogik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Seit April 2013 ist er als Hochschullehrer an der südafrikanischen Universität Stellenbosch tätig.

Der künstlerische Fokus des Süddeutschen Kammerchores richtet sich neben dem Standardrepertoire für Chor a cappella und Chor-Orchester insbesondere auf unbekannte Werke des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die Wiederaufführungen von Wolf-Ferraris Oratorium La Sulamite mit der Jungen Deutschen Philharmonie im Herkulessaal der Münchner Residenz und J. Chr. Bachs Mailänder Vesperpsalmen mit Concerto Köln in der Frauenkirche Dresden sind Beispiele dieser Aktivitäten. Einladungen zu Festivals und Konzerten im In- und Ausland und die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern zeugen von der Qualität des Ensembles.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt unterrichtete Gerhard Jenemann viele Jahre als Dozent für Chorleitung, zuletzt an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine vielfältige künstlerische Tätigkeit, insbesondere als Leiter des Süddeutschen Kammerchores, führte zur Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie dem Münchener Kammerorchester, den Prager Sinfonikern und dem Freiburger Barockorchester. CD-Veröffentlichungen u. a. mit Festival Strings Luzern, Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm und Concerto Köln sind bei Sony Classical, Bayer Records und Carus erschienen.

ed

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