Sunday
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2019
 – 
3:30 pm
 Uhr
Wallfahrtskirche Kälberau
Vorverkauf: 
 (ermäßigt 
)
Abendkasse: 
 (ermäßigt 
)

Lux Aeterna

Anton Bruckner: Marianische Motetten

Rupert Huber: Gesänge von Dunkelheit und Licht  

György Ligeti: Lux Aeterna

Licht, sowohl immaterielles Elixier vergänglichen Lebens als auch göttlicher Allmacht, hat auf die Menschen, insbesondere aber die Künste, zu allen Zeiten große Faszination ausgeübt. Öffnet Licht den Blick zu (himmlischer) Transzendenz, so ist Musik die (himmlische) Kraft, den Hörer dorthin zu entführen.

Das Programm „Lux Aeterna“ kombiniert die epochale sphärische Musik Ligetis mit den sprachinspirierten deklamativen Licht-Kompositionen Rupert Hubers und āyat an-nūr, dem berühmten sufistischen Lichtvers als rezitiertem Klangereignis. Gegenübergestellt erklingt Chormusik der Romantik auf Marien-Texte aus der Feder von Anton Bruckner und Franz Liszt. Analog dem Licht symbolisiert Maria, als Mutter des Gottes- und Menschensohnes Jesus, irdisches und himmlisches Leben gleichermaßen.

Alexander Hermann, Orgel

Hassan Sadeghi, Rezitation

Chor des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Rupert Huber

Besetzung

Der 1946 gegründete Chor des Bayerischen Rundfunks gehört aufgrund seiner besonderen klanglichen Homogenität und stilistischen Vielseitigkeit international zu den Spitzenensembles der klassischen Musik. Im Bereich der symphonischen Vokalmusik gilt er als bevorzugter Partner u. a. der Orchester des Bayerischen Rundfunks, der Berliner Philharmoniker und namhafter Originalklang-Ensembles wie Concerto Köln. Er erhielt u. a. den ECHO Klassik 2014 und den Bayerischen Staatspreis für Musik 2015.

Der österreichische Komponist, Performancekünstler und Dirigent Rupert Huber war lange Jahre Chordirektor der Salzburger Festspiele, des SWR Vokalensemble Stuttgart und WDR Rundfunkchores und leitete hierbei Uraufführungen namhafter Kompositionen u. a. von Luigi Nono, Toshio Hosokawa, Karlheinz Stockhausen und Isabel Mundry. Mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks realisiert er vornehmlich Konzertformate, die abendländische Chormusik mit orientalischer und schamanischer Musik, aber auch Improvisation und eigene Kompositionen in Beziehung setzen. Für seine zahlreichen CD-Produktionen, u. a. mit Werken Schumanns und Nonos, erhielt er mehrere Preise der „Deutschen Schallplattenkritik“.

Der Organist Alexander Hermann studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und am Conservatoire de Musique Genf, wo er 1996 mit dem Premier Prix de Virtuosité ausgezeichnet wurde. Als Konzertorganist und Interpret zeitgenössischer Musik wurde er zu Aufführungen in ganz Europa, Südamerika und regelmäßig in die USA eingeladen. Mit dem von ihm gegründeten Vokalensemble „Chrismós“ realisierte er multimediale Musikprojekte mit Performancecharakter, darunter auch die Inszenierung des mittelalterlichen Mysterienspiels Ludus de Antichristo im Eichstätter Dom. CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren dieses Schaffen. Alexander Hermann unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater München.

Der Koran-Wissenschaftler Hassan Sadeghi, 1969 in Teheran geboren, studierte an der Universität seiner Heimatstadt. Bereits seit dem Kindesalter faszinierte ihn die Rezitation als klingende Darstellung der Koranverse. 2002 wurde er als weltweit bester Koranrezitator ausgezeichnet. Seit 2005 lebt Hassan Sadeghi in Deutschland und unterrichtet am Zentrum für Islamische Kultur in Frankfurt.

ed

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