Sunday
04
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11
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2018
 – 
10:30 am
 Uhr
Historisches Hofgut Alzenau-Hörstein
Vorverkauf: 
28,00
 (ermäßigt 
)
Abendkasse: 
30,00
 (ermäßigt 
)

Musik- und Literatur­brunch – „Musik – die offene Frage“

Musik, Lesung und Round-Table-Gespräch
zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein

Charles Ives: The Unanswered Question
Leonard Bernstein: Variation On An Octatonic Scale

Ein unterhaltsamer musikalisch-literarischer Sonntagvormittag mit reichhaltigem Brunch des Historischen Hofguts Hörstein

Eintritt inklusive Brunch

PD Dr. Sven Oliver Müller, Universität Tübingen

Preisträger der Int. Musikakademie in Liechtenstein:
Dorothea Stepp
, Violine
Anna Lysenko, Viola
Sebastian Fritsch, Violoncello
Igor Šajatović, Kontrabass
Nikolai Song, Yuan Yu, Seo-Hyeon Kim, Anissa Baniahmad, Flöte

Besetzung

Die Legende Leonard Bernstein reicht über den populären Komponisten der „West Side Story“ und genialen Interpreten klassisch-romantischer Sinfonik weit hinaus, sieht er sich in seiner tiefschürfenden künstlerischen Arbeit stets mit grundsätzlichen Fragen der (Ton-)Kunst und Ihrer Bedeutung für Individuum und Gesellschaft konfrontiert. Die Aktualität seiner Schriften ist ungebrochen, seine Jugend- und Gesprächskonzerte haben die „Musikvermittlung“ begründet, ein Genre, das im kulturellen Leben zahlreicher Länder heute Standard ist. „Musik die offene Frage“ ist die Sammlung seiner Harvard-Vorträge überschrieben, eine Formulierung die Charles Ives' Komposition „The Unanswered Question“ aufgreift.

„Leonard Bernstein – Der Charismatiker“ ist die Untersuchung zu Leben und Wirken des genialen Musikers aus der Feder von PD Dr. Sven Oliver Müller überschrieben. Die Arbeit des Historikers der Universität Tübingen porträtiert nicht nur den Dirigenten Pädagogen und Komponisten, sondern auch den Lebens- und Kommunikationskünstler Bernstein und dessen zentrales Anliegen, den Menschen die verbindende Kraft großer Werke der Musik zu vermitteln.

Nach der neuen Barenboim-Said Akademie im letzten Jahr stellt sich 2018 mit der Internationalen Musikakademie Liechtenstein eine weitere Kaderschmiede der klassischen Musik von internationalem Rang bei den Fränkischen Musiktagen vor. Fünf mal pro Jahr trifft hier die Elite der 10 bis 25-jährigen aus aller Welt auf Künstler und Pädagogen internationalen Ranges. Zur adäquaten Ausbildung von musikalisch Hochbegabten, stellen Institutionen dieser Art heute eine wichtige Ergänzung zu Musikhochschulen und ihren Pre-Colleges dar.

Die Violinistin Dorothea Stepp, 1996 in Stuttgart geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Antje Weithaas. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ erspielte sie sich sieben erste Preise und erhielt u. a. zahlreiche Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein geht sie bereits einer regen Konzerttätigkeit nach.

Anna Lysenko, 1990 in Lugansk in der Ukraine geboren, studiert an der Haute École de Musique de Lausanne (HEMU) in der Bratschenklasse von Prof. Alexander Zemtsov. Zahlreiche Meisterkurse und ein Stipendium der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein ergänzen u. a. ihre Ausbildung. Die Gewinnerin zahlreicher Preise ist auch Mitglied der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.

Sebastian Fritsch, 1996 in Stuttgart geboren, studiert seit diesem Jahr in der Celloklasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar. Im Juni gewann er den TONALi Cellowettbewerb sowie etliche Sonderpreise. Er ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und Finalist und Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2017 war er Teilnehmer der ersten Runde des „Queen Elisabeth Competition“ in Brüssel.

Igor Šajatović, in Zagreb in Kroatien geboren, studiert an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Dorin Marc. musikalische Inspiration sammelte er bei international renommierten Kontrabassisten und als Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Der junge Kontrabassist hatte zahlreiche Auftritte als Solist mit Orchester und ist Mitglied des Sinfonieorchesters Liechtenstein.

Nikolai Song, 2002 geboren, ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie 2011 den ersten Preis bei der „Alexander & Buono International Flute Competition“ in New York sowie den ersten Preis und die höchstmögliche Punktzahl beim internationalen Musikwettbewerb „Premio Citta’ di Padova“ in Italien. Auch als Solist absolvierte der junge Flötist bereits zahlreiche Auftritte.

Yuan Yu, 2001 in China geboren, studiert am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse Paris in der Klasse von Prof. Philippe Bernold. Der Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein gewann 2017 die „7th International Flute Competition“ in Krakau sowie den ersten Preis des „9th Kobe International Flute Competition”. Dieses Jahr wurde er bei den „International Classical Music Awards“ mit dem „Discovery Award“ ausgezeichnet.

Die koreanische Flötistin Seo-Hyeon Kim studiert seit 2016 in der Klasse von Prof. Philippe Bernold am Conservatoire National Supérieur de Musique Paris. Die Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein debütierte in Korea mit ihrem Solo-Rezital in der Kumho Art Hall und konzertierte in der Carnegie Hall, nachdem sie den ersten Preis des Alexander & Buono International Flute Competition in New York gewann.

Anissa Baniahmad, 1993 geboren, studiert seit 2013 bei Professorin Stephanie Winker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, ab Oktober 2018 wird sie in der Klasse von Prof. Christina Fassbender an der Universität der Künste Berlin studieren. Die junge Flötistin gewann bereits zahlreiche Preise, ist u. a. Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund und sammelte zahlreiche Kammermusik- und Orchestererfahrungen.

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