Saturday
14
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11
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2020
 – 
8:00 pm
 Uhr
Räuschberghalle Alzenau-Hörstein
Vorverkauf: 
26,00
 (ermäßigt 
13,00
)
Abendkasse: 
28,00
 (ermäßigt 
14,00
)

Pastorale

zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven und Friedrich Hölderlin

Max Reger:
Zwei Gesänge op. 144
für Solisten, Chor und Orchester, Transkription für Vokal- und Kammerensemble von Gerhard Müller-Hornbach

Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 6, F-Dur, op. 68 „Pastorale”
Transkription für Vokal- und Kammerensemble auf Texte von Friedrich Hölderlin von Johann Nepomuk Hummel und Gerhard Müller-Hornbach

Ulrike Malotta, Alt
Jóhann Kristinsson
, Bariton

Carolina Kurkowska Perez, Violine, und
Teilnehmer des MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2020

Charlotte Chahuneau, Violine
Haeun Park, Viola
Laura Moinian
, Violoncello
Paula Rommel
, Kontrabass
Leo Herzog, Akkordeon
Lukas Katter, Klavier
Katharina Martini, Flöte
Daniel Kurz
, Klarinette
Michaela Špačková, Fagott
Haeree Yoo, Horn
Elias Fenchel, Pauken
Rafael Klepsch, Schlagzeug

Süddeutscher Kammerchor
Gerhard Jenemann
, Leitung

Im Rahmen des Festivals

Ein Projekt im Rahmen von

Gefördert durch

Besetzung

Carolina Kurkowska Perez wurde 1984 in Bogotá als Tochter polnisch-kolumbianischer Musiker geboren und wuchs in Köln auf. Studien bei Ina Stolterfoot, Rosa Fain und Antje Weithaas, Meisterkurse bei Rainer Kussmaul, Reinhard Göbel, Antonello Farulli sowie große Dirigenten wie Claudio Abbado formten ihr künstlerisches Profil. Wesentliche Stationen ihrer Laufbahn waren das Gustav Mahler Jugendorchester, das Sinfonieorchester Bilbao und das Landestheater Coburg, wo sie als Konzertmeisterin wirkte. Die Künstlerin musizierte in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und erhielt Auszeichnungen wie den „Braunschweig Classix-Preis“. Sie erhält regelmäßig Einladungen zu solistischen und kammermusikalischen Konzertauftritten in Japan, den USA und Europa.

Ulrike Malottas „wunderbar umschmeichelnden Mezzosopran“ (Das Opernglas) muss man gehört haben. Ihre Stimme „verströmt puren Wohlklang“ (Münchner Merkur). Das musikalische Schaffen der jungen Künstlerin wurde bereits zahlreich dokumentiert: Bachs Johannespassion,mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Concerto Köln Loewes Oratorien Das Sühnopfer des Neuen Bundes und Jan Hus. Sie konzertiert auf bedeutenden Podien, so in der Tonhalle Zürich mit Mozarts Requiem, Beethovens 9. Sinfonie und Bachs Matthäuspassion im Herkulessaal der Residenz München. Ulrike Malotta begann ihre Gesangsausbildung in München bei Tanja d’Althann und studierte anschließend an den Musikhochschulen München und Frankfurt.

Der isländische Bariton Jóhann Kristinsson absolvierte 2017 sein Masterstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin. Unterricht erhielt er außerdem u. a. bei Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger und sammelte weitere musikalische Impulse in zahlreichen Meisterkursen und Festivals, wie dem Heidelberger Frühling oder den Dresdner Musikfestspielen. Von 2017 bis 2019 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg, wo er mit bedeutenden Dirigenten wie Herbert Blomstedt oder Kent Nagano zusammenarbeitete. Jóhann gewann neben vielen weiteren Preisen 2019 den renommierten internationalen Gesangswettbewerb „Stella Maris” und zusätzlich den Jury Preis vom Wiener Musikverein.

Der Süddeutsche Kammerchor ist eines der renommierten Vokalensembles Bayerns, es besteht in seinem Kern aus jungen professionellen Sängern, die auch solistisch tätig sind. Der Chor musiziert in verschiedenen Besetzungsgrößen, die der Struktur der jeweiligen Kompositionen angepasst werden. Der Chor wird von Gerhard Jenemann geleitet, der als Dozent für Chor und Chorleitung am Richard-Strauss-Konservatorium und der Hochschule für Musik und Theater München tätig war.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unterrichtete Gerhard Jenemann viele Jahre als Dozent für Chorleitung, zuletzt an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine vielfältige künstlerische Tätigkeit, insbesondere als Leiter des Süddeutschen Kammerchores, führte zur Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie dem Münchner Kammerorchester, den Prager Sinfonikern und dem Freiburger Barockorchester. CD-Veröffentlichungen u. a. mit Festival Strings Luzern, Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm und Concerto Köln sind bei Sony Classical, Bayer Records und Carus erschienen.

Die 1991 in Paris geborene Geigerin Charlotte Chahuneau studiert im Master-Studiengang an der Universität der Künste in Berlin und ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein sowie der Stiftung „Villa-Musica Rheinland-Pfalz“. Sie ist Mitglied der Akademie der Staatskapelle Berlin, regelmäßig zu Gast im „West-Eastern Divan Orchestra“, dem „Mahler Chamber Orchestra“ und wirkt als Gast-Konzertmeisterin im „Orquesta Sinfonica de Tenerife“.

Die Bratschistin Haeun Park, in Südkorea geboren, studierte an der Korea University of Arts und an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2019 gehört die Preisträgerin des Anton-Rubinstein-Wettbewerbs der Staatskapelle Dresden als Akademistin an und ist seit 2018 Stipendiatin von „Yehudi Menuhin – Live Music Now“.

Die Cellistin Laura Moinian, geboren 1994 in Hamburg, studierte in Berlin, London, Hannover und Lübeck. Sie belegte Meisterkurse bei Lynn Harrell, David Geringas, Michael Sanderling u. a. Sie war 1. Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2010 in der Wertung Cello Solo. Laura ist Stipendiatin der Stiftung „Live Music Now“. Seit September 2019 spielt sie beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks als Akademistin.

Paula Rommel begann 2015 das Kontrabass-Studium bei Prof. Stanislav Anischenko an der Musikhochschule Detmold. Während dieser Zeit nahm sie an verschiedenen Wettbewerben und Meisterkursen zu neuer und alter Musik teil. Orchester- und Kammermusikerfahrungen konnte sie unter anderem im Bundesjugendorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie und den Bochumer Symphoniker sowie dem Studio Musikfabrik sammeln.

Leo Herzog, 1992 in Pforzheim geboren, studierte an den Musikhochschulen in Weimar, Graz sowie Peking und setzt seine Studien zurzeit bei Stefan Hussong in Würzburg fort. Der Stipendiat des Cusanuswerks wurde mehrfach mit Preisen internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet. Neben Rundfunkaufnahmen beim WDR, konzertierte er in der Berliner Philharmonie, im Beethoven-Haus Bonn, im Rahmen der Bayreuther Festspiele und als Solist mit der Vogtland Philharmonie.

Der 1997 geborene Alzenauer Pianist Lukas Katter studiert seit 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er erhielt Preise bei zahlreichen Wettbewerben, u. a. einen 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert sowie den 1. Preis beim Karlrobert Kreiten Klavierwettbewerb 2020. Lukas wird u. a. durch YEHUDI MENUHIN Live Music Now e. V. gefördert. Als Solist trat er u. a. mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester und dem Orchester der HfMT Köln auf.

Katharina Martini, geboren 1999, studiert Querflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie gewann zahlreiche Erste Preise bei internationalen Wettbewerben und tritt regelmäßig beim Rheingau Musik Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival auf. Sie konzertierte bereits in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Hamburger Elbphilharmonie und der Carnegie Hall in New York.

Der Klarinettist Daniel Kurz studierte am Mozarteum Salzburg, der Kunst-Universität Graz und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er war Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und konzertierte mit verschiedenen Orchestern u. a. dem Gustav Mahler Jugendorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Wiener Symphonikern und der Oper Graz.

Die Fagottistin Michaela Špačková, 1993 in Prag geboren, befindet sich derzeit im Masterstudium bei Prof. Volker Tessmann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin trat sie bereits mit namhaftenn Orchestern und Ensembles auf und erhielt zahlreiche Preise renommierter Wettbewerbe, unter anderem des ARD-Musikwettbewerbs und des Wettbewerbs „Prager Frühling“. Ihre Leidenschaft für Jazz und Modal Improvisation zeugen von einer sehr vielseitigen Musikerin.

Haeree Yoo, in Seoul, Südkorea, geboren, studiert derzeit den Studiengang Master of Music an der Universität der Künste Berlin und Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2020 gewann sie den 1. Preis und 3 Sonderpreise des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg und trat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker bei. 2019 war sie Finalistin des 16. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs und gewann den 2. Preis beim renommierten Kammermusikwettbewerb Carl Nielsen.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

Rafael Klepsch, geboren 1994 in Koblenz, ist sowohl als Pianist als auch als Schlagzeuger tätig. Momentan studiert er an der Hochschule für Musik Detmold Klavier bei Prof. Alfredo Perl und Orchesterschlagwerk bei Prof. Peter Prommel. Rafael trat u.a. als Kammermusikpartner von Simone Porter und Guido Schiefen auf.

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