Sunday
14
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11
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2021
 – 
3:30 pm
 Uhr
Wallfahrtskirche Alzenau-Kälberau
Vorverkauf: 
26,00
 (ermäßigt 
13,00
)
Abendkasse: 
28,00
 (ermäßigt 
14,00
)

Pastorale

Johann Sebastian Bach:
Kantate BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“
für Tenor- und Bass-Solo, Chor, Oboen,
Streicher und Basso Continuo

Igor Strawinsky:
Cantata für Sopran- und Tenor-Solo,
Frauenchor, 2 Flöten, Oboe, Englischhorn
und Violoncello

Ludwig van Beethoven:
„Pastorale“ – Sinfonie Nr. 6, F-Dur, op. 68
in einer Fassung für Chor und Kammer­ensemble auf Texte von Friedrich Hölderlin von G. Müller-Hornbach 


Der Begriff PASTORALE verkörpert zwei diametral gegensätzliche Aspekte. Einerseits das Leben in harmonisch verklärter Natur, wie sie bereits im dritten Jahrhundert vor Christus Theokrit in seiner Idyllen-Dichtung verherrlicht. Andererseits die Figur des Hirten, die auf vorhandene Gefahren und deren Abwehr verweist. Bachs Kantate BWV 104 stellt dies am Pastor Bonus Jesus Christus, dem Hirten Israels dar. Beethovens berühmte Symphonie F-Dur-Pastorale zielt dagegen auf das Erlebnis Natur, wie sein Hinweis „mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei“ verdeutlicht.

Carolina Kurkowska Perez, Violine
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2021
mit Mitgliedern der Herbert v. Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker

Annika Gerhards, Sopran
Kieran Carrel, Tenor
Jakob Kreß, Bariton

Christa-Maria Stangorra, Violine
Guste Barbora Butvydaite, Anna Helgert, Viola
Benoît Zahra, Josua Petersen, Violoncello
Katharina Martini, Ema Bajc, Flöte
Demre Erdem, Marina Averbeck, Oboe
Carla Pereira, Englischhorn
Oleg Chuklieb, Theorbe

Suddeutscher Kammerchor
Gerhard Jenemann,
Leitung

Eine Veranstaltung von Bell'Arte Frankfurt RheinMain im Rahmen der 46. Fränkischen Musiktage Alzenau 2021 und des Festivals VOCAL ART Frankfurt RheinMain 2021

Besetzung

Der Süddeutsche Kammerchor ist eines der renommierten Vokalensembles Bayerns, es besteht in seinem Kern aus jungen professionellen Sängern, die auch solistisch tätig sind. Der Chor musiziert in verschiedenen Besetzungsgrößen, die der Struktur der jeweiligen Kompositionen angepasst werden. Der Chor wird von Gerhard Jenemann geleitet, der als Dozent für Chor und Chorleitung am Richard-Strauss-Konservatorium und der Hochschule für Musik und Theater München tätig war.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unterrichtete Gerhard Jenemann viele Jahre als Dozent für Chorleitung, zuletzt an der Hochschule für Musik und Theater München. Seine vielfältige künstlerische Tätigkeit, insbesondere als Leiter des Süddeutschen Kammerchores, führte zur Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie dem Münchner Kammerorchester, den Prager Sinfonikern und dem Freiburger Barockorchester. CD-Veröffentlichungen u. a. mit Festival Strings Luzern, Drottningholms Baroque Orchestra Stockholm und Concerto Köln sind bei Sony Classical, Bayer Records und Carus erschienen.

Carolina Kurkowska Perez wurde 1984 in Bogotá als Tochter polnisch-kolumbianischer Musiker geboren und wuchs in Köln auf. Studien bei Ina Stolterfoot, Rosa Fain und Antje Weithaas, Meisterkurse bei Rainer Kussmaul, Reinhard Göbel, Antonello Farulli sowie große Dirigenten wie Claudio Abbado formten ihr künstlerisches Profil. Wesentliche Stationen ihrer Laufbahn waren das Gustav Mahler Jugendorchester, das Sinfonieorchester Bilbao und das Landestheater Coburg, wo sie als Konzertmeisterin wirkte. Die Künstlerin musizierte in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und erhielt Auszeichnungen wie den „Braunschweig Classix-Preis“. Sie erhält regelmäßig Einladungen zu solistischen und kammermusikalischen Konzertauftritten in Japan, den USA und Europa.

Der MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain ist ein Forum für junge Künstler der klassischen Musik, das alljährlich im Herbst die internationale Elite junger Musiker in der Rhein-Main-Region zusammenführt. In diesem Jahr werden hierzu 28 junge Musiker aus zwölf Ländern erwartet. Die Teilnehmer sind ausgewählte Preisträger und Finalisten internationaler Wettbewerbe, so des „Eurovision Young Musicians“, des „European Union of Music Competitions for Youth“ und des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“, sowie Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben oder des Deutschen Musikrates. Kammermusik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden die jungen Musiker gemeinsam mit und unter Anleitung von renommierten Solisten erarbeiten und aufführen.

Christa-Maria Stangorra ist seit 2021 Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und studiert parallel bei Ning Feng an der HfM Hanns Eisler Berlin. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie u.a. in der Londoner Wigmore Hall, in der Victoria Hall Singapur, im Kurhaus Wiesbaden und dem KKL Luzern. Die Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes ist zudem Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Anna Helgert, Viola, 2000 in Jena geboren, begann ihre Ausbildung am Musikgymnasium Schloss Belvedere, dem Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Weimar. Die Preisträgerin verschiedener in- und ausländischer Wettbewerbe war bereits bei zahlreichen Festivals als Kammermusikerin tätig. Derzeit setzt sie ihr Studium an der Musikhochschule Nürnberg fort.

Josua Petersen absolvierte sein Bachelor- und Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Der Solocellist der Jungen Philharmonie Berlin konzertiert regelmäßig im In- und Ausland mit renommierten Klangkörpern wie der Deutschen Oper Berlin und als Mitglied des European Union Youth Orchestra und ist u.a. Preisträger beim Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb für Violoncello, Berlin.

Die slowenische Flötistin Ema Bajc studierte an der Hochschule für Musik Mainz und am Conservatorium van Amsterdam. Die Flötistin im EUYO spielte bereits mit bekannten Klangkörpern wie dem Concertgebouw Orchester und konzertiert regelmäßig mit dem Noord Nederlands Orkest. Darüber hinaus widmet sie sich insbesondere mit dem Duo La Femma der Kammermusik.

Die 1995 in Ankara geborene Oboistin Demre Erdem studiert derzeit im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Die Finalistin und Preisträgerin des internationalen Aeolus Bläserwettbewerbs 2021 wurde während ihres Bachelor Studiums an der UdK Berlin u.a. durch DAAD Stipendium und Fazil Say gefördert. Demre konzertiert regelmäßig v.a. als Solistin mit renommierten Orchestern und bei internationalen Festivals.

Marina Averbeck,1998 geboren, absolviert derzeit ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Menzel. An der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv hat sie im Rahmen eines Auslandsjahres bei Dudu Carmel studiert. Wichtige Erfahrungen hat sie als Praktikantin des Israel Philharmonic Orchestra gesammelt sowie auch in Meisterkursen u. a. bei Prof Deutsch und Prof. Schilli.

Nach seinem Bachelor im Fach Gitarre konzentrierte sich Oleg Chukhlieb, 1992 in der Ukraine geboren, auf Alte Musik und studiert seit 2017 an der Hochschule für Musik in München mit Hauptfach Laute. Er musiziert in diversen Besetzungen Barock und Renaissance Musik und konzertiert dabei regelmäßig mit Klangkörpern wie dem Stereotype Baroque Ensemble.

Kieran Carrel studierte in der Gesangsklasse von Prof. Christoph Prégardien in Köln und an der Royal Academy of Music in London. Der Preisträger des renommierten Wigmore Hall/Independent Opera International Song Competition gab bereits im Studium sein Debüt in der Wigmore Hall in London und ist seitdem regelmäßig dort zu Gast. Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 gehört der Tenor dem Ensemble der Oper Bonn an und gab 2020 sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen.

Der Bariton Jakob Kreß, geb. 1990 in Feuchtwangen, studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg (Bachelor 2016, Master 2018) und spezialisierte sich im Fach Barockgesang. Der 1. Preisträger des internationalen Wettbewerbs cantateBach und PodiumsJungerGesangsSolisten des Verband Deutscher KonzertChöre war zudem Finalist des Bundeswettbewerbs Gesang 2020 erhielt das Deutschlandstipendium.

Rachel Siu, 1997 in Australien geboren, erhielt ihren Master und Bachelor of Music an der Juilliard School in New York City. Sie trat als Solistin mit zahlreichen internationalen Orchestern, wie dem Guangzhou Symphony Orchestra oder Juilliard School Orchestra auf. Sie ist Trägerin vieler Auszeichnungen, wie der 1. Preis des VIII. David Popper International Cello Competition in Ungarn und Cellowettbewerbs 2017 der Juilliard School. Rachel arbeitet derzeit als Dozentin am Sydney Conservatorium of Music und ist Mitglied der LGT Young Soloists.

Die junge deutsche Sopranistin Annika Gerhards absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Von 2013 bis 2016 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. unter Christian Thielemann sang und große Erfolge feierte. Es folgten Engegements u.a. an der Oper Köln und der Komischen Oper Berlin. Mit Begeisterung widmet sie sich dem Opern- und Liedrepertoire des 20. und 21. Jh.

Katharina Martini, geboren 1999, studiert Querflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie gewann zahlreiche Erste Preise bei internationalen Wettbewerben und tritt regelmäßig beim Rheingau Musik Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival auf. Sie konzertierte bereits in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Hamburger Elbphilharmonie und der Carnegie Hall in New York.

Guste Barbora Butvydaite, 1996 in Litauen geboren, studiert an der Universität Mozarteum in Salzburg. Die Bratschistin gewann einige Wettbewerbspreise als Solistin und auch als Mitglied eines Kammermusikensembles und ist Stipendiatin der Musikakademie Lichtenstein. Sie tritt regelmäßig bei nationalen und internationalen Kammermusikfestivals auf und ist Mitglied des GOYA Quartetts in Salzburg.

Carla Pereira, 1998 in Portugal geboren, ist Mitglied der Orchesterakademie des WDR Sinfonieorchesters Köln. 2020 beendete sie ihr ERASMUS-Semester am Conservatorium Maastricht, zuvor studierte sie an der Escola Superior de Música e Artes do Espetáculo do Porto und am Conservatório de Música da Jobra in Branca, Portugal. Sie arbeitete bereits mit einer Vielzahl an Orchestern, wie dem Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música und Orquestra Filarmónica Portuguesa.

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