Saturday
06
.
11
.
2021
 – 
8:00 pm
 Uhr
Kulturforum Alzenau
Vorverkauf: 
22,00
 (ermäßigt 
11,00
)
Abendkasse: 
24,00
 (ermäßigt 
12,00
)

Poétique musicale

zum 50. Todestag von Igor Strawinsky

Robert Schumann:
Drei Melodramen
in Transkriptionen für Sprecher und Kammerensemble
Schön Hedwig op. 106
Ballade vom Heideknaben op. 122/1
Die Flüchtlinge op. 122/2

Igor Strawinsky:
Pribaoutki
für Mezzosopran und Kammerensemble

Wilfried Hiller:
Alastair
Sieben Miniaturen nach dem gleichnamigen Dichter
für Singstimme, Flöte und Viola

Antonín Dvořák:
Die Waldtaube op. 110        
Tondichtung nach einer Ballade von Karel Jaromír Erben
in einer Transkription von Gerhard Müller-Hornbach

Georg Thauern, Rezitation
Peijun Xu, Viola und
MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2021
Carolin Neukamm, Mezzosopran

Miclen Laipang, Violine
Annika Starc,
Violine
Hayoung Choi,
Violoncello
Nicolò Zorzi,
Kontrabass
Katharina Martini,
Flöte
Freya Linea Obijon,
Oboe
Daniel Kurz,
Klarinette
Michaela Špačková,
Fagott
Haeree Yoo, Horn
Christine Herzog,
Akkordeon
Elias Fenchel,
Schlagzeug

Besetzung

Der MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain ist ein Forum für junge Künstler der klassischen Musik, das alljährlich im Herbst die internationale Elite junger Musiker in der Rhein-Main-Region zusammenführt. In diesem Jahr werden hierzu 28 junge Musiker aus zwölf Ländern erwartet. Die Teilnehmer sind ausgewählte Preisträger und Finalisten internationaler Wettbewerbe, so des „Eurovision Young Musicians“, des „European Union of Music Competitions for Youth“ und des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“, sowie Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben oder des Deutschen Musikrates. Kammermusik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden die jungen Musiker gemeinsam mit und unter Anleitung von renommierten Solisten erarbeiten und aufführen.

Der malaysisch-amerikanische Geiger Miclen LaiPang, geboren 1995, hat sich als Solist, Kammermusiker und Konzertmeister Anerkennung erworben. Der Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe trat in den letzten Jahren in über 60 Ländern auf und hat zahlreiche CDs bei verschiedenen Labels aufgenommen, darunter mit den LGT Young Soloists. Er beendet derzeit sein Konzertexamen an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

Der italienische Kontrabassist Nicolò Zorzi, 1993 geboren, studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg. Der 1. Preisträger des „Werther-Emilio Benzi“ in Alessandria sammelte bereits in jungen Jahren Orchestererfahrung, u.a. bei der Jungen Deutschen Philharmonie und dem European Union Youth Orchestra. 2017 gewann er ein zweijähriges Stipendium bei der Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker und seit 2021 ist er stv. Solo-Kontrabassist beim Berner Symphonieorchester.

Die Oboistin Freya Linea Obijon, geboren 1997 in Hessen, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und setzt ihre Ausbildung derzeit am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris fort. Sie war Mitglied des Bundesjugendorchesters, des Baltic Sea Philharmonic Orchestra, Schleswig Holstein Festival Orchesters und, 2019 – 2021, der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Die Fagottistin Michaela Špačková, 1993 in Prag geboren, befindet sich derzeit im Masterstudium bei Prof. Volker Tessmann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin trat sie bereits mit namhaftenn Orchestern und Ensembles auf und erhielt zahlreiche Preise renommierter Wettbewerbe, unter anderem des ARD-Musikwettbewerbs und des Wettbewerbs „Prager Frühling“. Ihre Leidenschaft für Jazz und Modal Improvisation zeugen von einer sehr vielseitigen Musikerin.

Haeree Yoo, in Seoul, Südkorea, geboren, studiert derzeit den Studiengang Master of Music an der Universität der Künste Berlin und Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2020 gewann sie den 1. Preis und 3 Sonderpreise des Internationalen Mozart-Wettbewerbs in Salzburg und trat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker bei. 2019 war sie Finalistin des 16. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs und gewann den 2. Preis beim renommierten Kammermusikwettbewerb Carl Nielsen.

Christine Herzog, 1990 in Pforzheim geboren, studiert Akkordeon an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin – Live Music Now. Die vielfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe musiziert als Solistin und mit Kammermusik-Partnern, insbesondere gemeinsam mit ihren Geschwistern als Trio Herzog.

Georg Thauern studierte ab 1989 Gesang am Leopold-Mozart- Konservatorium Augsburg. 1995 schloss sich eine Festanstellung an der Oper Kiel und später am Musicaltheater Neuschwanstein an, wo er mehrere Jahre die Titelrolle in „König Ludwig II.“ verkörperte. Neben seiner Tätigkeit als Pädagoge und Sänger in den Bereichen Klassik, Musical und Chanson arbeitet Georg Thauern vor allem auch als Sprecher und Rezitator u. a. in Live-Sendungen von WDR 4.

Die Mezzosopranistin Carolin Neukamm studierte an den Musikhochschulen Freiburg und Leipzig und war anschließend Ensemble-Mitglied der Staatstheater am Gärtnerplatz München und Saarbrücken. Die Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und Finalistin bedeutender Wettbewerbe ist zudem als Konzertsängerin tätig und arbeitet in Ensembles wie dem Chor des Bayerischen Rundfunks und dem Balthasar-Neumann-Chors.

Die 1998 in Bielefeld geborene Cellistin Hayoung Choi ist südkoreanischer Abstammung und bereits 1. Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Seit 2014 setzt sie ihr Studium an der Kronberg Academy fort. Im selben Jahr wurde Hayoung Choi auch Fakultätsmitglied des Emanuel Feuermann Konservatoriums der Kronberg Academy in Deutschland.

Katharina Martini, geboren 1999, studiert Querflöte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Sie gewann zahlreiche Erste Preise bei internationalen Wettbewerben und tritt regelmäßig beim Rheingau Musik Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival auf. Sie konzertierte bereits in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Hamburger Elbphilharmonie und der Carnegie Hall in New York.

Der Klarinettist Daniel Kurz studierte am Mozarteum Salzburg, der Kunst-Universität Graz und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er war Mitglied der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und konzertierte mit verschiedenen Orchestern u. a. dem Gustav Mahler Jugendorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Wiener Symphonikern und der Oper Graz.

Der Percussionist Elias Fenchel, 1993 in Hanau geboren, studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik Detmold, nachdem er 2010 dort ein Stipendium an der 7. Sommerakademie erhielt. Er konnte sich bereits mehrfach auf Bundesebene bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ qualifizieren und konzertierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles, u. a. der Nordwestdeutschen Philharmonie oder der Jungen Norddeutschen Philharmonie.

Die Violinistin Annika Starc, 1996 in Tübingen geboren, absolvierte ihr Bachelor-Studium an der HfM Hanns Eisler Berlin und studiert aktuell im Masterstudiengang in Zürich und Siena. Sie arbeitete zusammen mit namhaften Persönlichkeiten wie Daniel Müller-Schott, Mischa Maisky und Gabor Takacs-Nagy und ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Als Kammermusikerin und Solistin konzertierte sie u. a. in der Berliner Philharmonie und den Konzerthäusern Berlin und Freiburg.

Peijun Xu, Viola, erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, der Kronberg Akademie und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Tabea Zimmermann. Als Solistin konzertierte Peijun Xu mit Orchestern wie Shanghai Philharmonic Orchestra, Moscow Soloists und Konzerthaus-Orchester Berlin. Sie hat mehrere Viola-Konzerte uraufgeführt und wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. 2018 wurde Peijun Xu als Professorin für Viola an die Hochschule für Musik Köln, Standort Aachen berufen.

ed

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