Sunday
17
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11
.
2019
 – 
3:30 pm
 Uhr
Wallfahrtskirche Alzenau-Kälberau
Vorverkauf: 
26,00
 (ermäßigt 
13,00
)
Abendkasse: 
28,00
 (ermäßigt 
14,00
)

Swinging Suites und Ibsensangene

Duke Ellington:
Swinging Suites by Edward E. and Edward G.

Magnus Murphy Joelson:
Ibsensangene
Suite nach Motiven aus Peer Gynt von Ibsen/Grieg
für Soli, Chor und Bigband

Norwegen, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2019, stellt sich hier unter der Überschrift „Der Traum in uns“ vor, eine Formulierung aus dem Gedicht „Das ist der Traum“ von Olaf H. Hauge aus dem Jahr 1966. „Vocal Art Frankfurt RheinMain“, das 2015 gegründete Festival der Vokalkunst, greift dies in seinem diesjährigen Thema „Träume – Mythen – Märchen“ auf.

Henrik Ibsens Drama „Peer Gynt“ gilt als norwegisches Nationalepos, und Edvard Griegs romantische Schauspielmusik hierzu als eine der erfolgreichsten Kompositionen Skandinaviens. Beide Werke haben ihrerseits zahlreiche Dichter und Musiker zur Beschäftigung mit dieser Thematik inspiriert und mit Duke Ellingtons berühmten „Swinging Suites by Edward E. & Edward G.“ dem Jahr 1960 auch im Jazz wichtige Impulse gesetzt.

Norwegen hat im Jazz einen weltweit beachteten eigenen „Nordischen Ton“ entwickelt. Für den jungen Komponist Magnus Murphy Joelson ist er Ausgangspunkt seiner Ibsen-Grieg-Suite, für Chor und Bigband, die hier erstmals erklingt.

Marie Seidler, Alt
Jóhann Kristinsson, Bariton

Süddeutscher Kammerchor
Regina Wahl
, Einstudierung


MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain 2019 – Jazz Ensemble:

Erlend Vangen Kongtorp, Alt-Saxophon
Sigrid Aftret, Jörn Kleinbrahm, Tenor-Saxophon
Elisabeth Sooß, Bariton-Saxophon
Marko Mebus, Lead-Trompete
Oscar Andreas Haug, Idar Eliassen Pedersen, Joel Ferrando, Trompete
Nicolaj Wolf, Lead-Posaune
Paul Quistorp, Jørgen Bjelkerud, Posaune
Linus Berg, Bass-Posaune
Philip Edwards Granly, Klavier
Andreas Pientka
, Acoustic & E-Bass
Daniel DeSimone
, Schlagzeug

Leitung: Magnus Murphy Joelson

Eine Veranstaltung von
Forum Kultur Alzenau

Besetzung

Marie Seidler, 1988 geboren, schloss ihr Gesangsstudium 2015 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit dem Master ab. Zahlreiche Meisterkurse und ein Stipendium der Liedakademie des Heidelberger Frühlings ergänzen ihre Ausbildung. Sie konzertierte u. a. in Oxford und beim Händel Festival in London und feierte ihr Operndebüt 2012 am Theater Aachen. Seit 2015 wirkt die Finalistin des Emmerich Smola-Wettbewerbs am Stadttheater Gießen und ist stetig in Konzerten und Liederabenden mit renommierten Künstlern und Ensembles zu erleben.

Der isländische Bariton Jóhann Kristinsson absolvierte 2017 sein Masterstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin. Unterricht erhielt er außerdem u. a. bei Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger und sammelte weitere musikalische Impulse in zahlreichen Meisterkursen und Festivals, wie dem Heidelberger Frühling oder den Dresdner Musikfestspielen. Von 2017 bis 2019 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg, wo er mit bedeutenden Dirigenten wie Herbert Blomstedt oder Kent Nagano zusammen arbeitete. Der Finalist des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbes 2016 gewann neben vielen weiteren Preisen 2019 den renommierten internationalen Gesangswettbewerb „Stella Maris” und zusätzlich den Jury Preis vom Wiener Musikverein.

Regina Wahl, in Alzenau geboren, schloss ihr Studium am Hermann Zilcher Konservatorium Würzburg in Gesang, Klavier und Elementarer Musikpädagogik mit Diplom ab. Die Sängerin, Gesangslehrerin und Chorleiterin arbeitet neben ihrer solistischen Tätigkeit in mehreren professionellen Ensembles, wie den Vocalsolisten Frankfurt, dem Süddeutschen Kammerchor und dem Konzertchor des Bayerischen Rundfunks.

Der künstlerische Fokus des Süddeutschen Kammerchores richtet sich neben dem Standardrepertoire für Chor a cappella und Chor-Orchester insbesondere auf unbekannte Werke des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die Wiederaufführungen von Ermanno Wolf-Ferraris Oratorium „La Sulamite“ mit der Jungen Deutschen Philharmonie im Herkulessaal der Münchner Residenz und Johann Christian Bachs „Mailänder Vesperpsalmen“ mit Concerto Köln in der Frauenkirche Dresden sind Beispiele dieser Aktivitäten. Einladungen zu Festivals und Konzerten im In- und Ausland und die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern zeugen von der Qualität des Ensembles.

Der norwegische Posaunist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Magnus Murphy Joelson, 1991 geboren, erhielt seine Ausbildung an der Jazzabteilung der Universität von Stavanger und der Jazz-Kompositions-Abteilung der Norwegischen Akademie der Musik. Mit Fokus auf Kompositionen für große Ensembles trat er unter anderem mit seiner Big Band und seinem 14-stimmigen Ensemble auf. Für das Norwegian Broadcasting Orchestra und andere renommierte Ensembles wirkt er regelmäßig als Arrangeur. Er ist in der Osloer Jazzszene mit Ensembles wie OJKOS – Orkesteret for jazzkomponistar i Oslo und der Jazzgruppe „BenReddik“ aktiv, mit der er bereits drei Alben veröffentlichte. 2019 erschien sein Debutalbum „Skandinavia“ mit eigenen Stücken, die er für Oktett komponiert hat.

Der MUSIC CAMPUS Frankfurt RheinMain ist ein Forum für junge Künstler der klassischen Musik, das alljährlich im Herbst die internationale Elite junger Musiker in der Rhein-Main-Region zusammenführt. In diesem Jahr werden hierzu 28 junge Musiker aus zwölf Ländern erwartet. Die Teilnehmer sind ausgewählte Preisträger und Finalisten internationaler Wettbewerbe, so des „Eurovision Young Musicians“, des „European Union of Music Competitions for Youth“ und des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“, sowie Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben oder des Deutschen Musikrates. Kammermusik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts werden die jungen Musiker gemeinsam mit und unter Anleitung von renommierten Solisten erarbeiten und aufführen.

ed

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